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Theorie musicale

Une introduction pratique a la theorie musicale utilisee dans cette app. Chaque section est accompagnee d'un lien vers l'entraineur interactif pour que tu puisses entendre et jouer ce que tu apprends.

Sommaire

1. Der Grundton

Der Grundton (auch Tonika oder Root) ist die Basisnote eines Akkords, jene, die dem Akkord seinen Namen gibt.

In einem C-Dur-Akkord (C-E-G) ist der Grundton C.

In einem F-Moll-Akkord (F-A♭-C) ist der Grundton F.

Spiele C-Dur- und C-Moll-Akkorde

2. Die Intervalle

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Noten, gemessen in Halbtönen (jede Klaviertaste, weiß oder schwarz, = 1 Halbton).

IntervallHalbtöneBeispiel (ab C)Farbe
Prime0C → CIdentisch
Kleine Sekunde1C → D♭Sehr dissonant
Große Sekunde2C → DSanfte Dissonanz
Kleine Terz3C → E♭Traurig (Basis der Moll-Akkorde)
Große Terz4C → EFröhlich (Basis der Dur-Akkorde)
Reine Quarte5C → FOffen, stabil
Tritonus / verm. Quinte6C → F♯ / G♭Sehr dissonant ("Teufels-Intervall")
Reine Quinte7C → GStabil, kraftvoll
Übermäßige Quinte / kl. Sexte8C → G♯ / A♭Angespannt / sanft traurig
Große Sexte9C → ALieblich, nostalgisch
Kleine Septime10C → B♭Bluesy, soulig
Große Septime11C → BBeruhigend, jazzig
Oktave12C → C (höher)Gleiche Note, höher
None14C → D (höher)Reich, offen
Lies Intervalle (2 Noten)

3. Der Aufbau eines Akkords

Ein Akkord entsteht, indem Noten über dem Grundton in bestimmten Intervallen gestapelt werden. Jede Note spielt eine Rolle:

PositionRolleWirkung
Grundton (1)BasisnoteGibt dem Akkord seinen Namen
Terz (3)Bestimmt Dur oder MollGroß = fröhlich, Klein = traurig
Quinte (5)Stabilität des AkkordsRein = stabil, verm./übm. = instabil
Septime (7)Farbe / SpannungFügt Reichtum und Bewegung hinzu
None (9)Luftige ErweiterungJazziger, filmischer Klang
Baue Dreiklänge in C-Dur

4. Große vs. kleine Terz

Das ist DER grundlegende Unterschied zwischen einem fröhlichen und einem traurigen Akkord.

Große Terz (4 Halbtöne)

  • C → E
  • Weg: C → C♯ → D → D♯ → E
  • = 2 ganze Töne
  • Klang: fröhlich ☀️

Kleine Terz (3 Halbtöne)

  • C → E♭
  • Weg: C → C♯ → D → E♭
  • = 1 Ganzton + 1 Halbton
  • Klang: traurig 🌧️
Vergleiche Dur und Moll

5. Die Arten von Quinten

Die Quinte bestimmt die Stabilität des Akkords.

Art der QuinteHalbtöneBeispiel (C)Verwendung
Vermindert (♭5)6C → G♭Dim-Akkorde (instabil, dunkel)
Rein7C → GDur- und Moll-Akkorde (stabil)
Übermäßig (♯5)8C → G♯Aug-Akkorde (angespannt)
Höre vermindert, rein und übermäßig

6. Die Arten von Septimen

ArtHalbtöneBeispiel (C)Typischer Akkord
Klein (♭7)10C → B♭C7, Cm7 (bluesy, soulig)
Groß11C → BCmaj7, Cm(maj7) (beruhigend)

Hinweis: die Dominantseptime (C7) = große Terz + kleine Septime. Der meistverwendete Akkord in Blues/Jazz, da er eine Spannung erzeugt, die nach Auflösung verlangt.

Probiere maj7, m7 und Dominantseptim

7. Suspended-Akkorde (sus2, sus4)

In einem Suspended-Akkord wird die Terz durch eine Sekunde (sus2) oder eine Quarte (sus4) ersetzt. Der Akkord ist dann weder Dur noch Moll, er bleibt "aufgeschoben" in einer neutraleren Farbe.

  • Csus2 = C + D + G (Terz ersetzt durch 2.)
  • Csus4 = C + F + G (Terz ersetzt durch 4.)

Wird oft verwendet, um Spannung zu erzeugen, bevor auf den normalen Akkord "aufgelöst" wird (sus4 → Dur ist eine sehr klassische Bewegung).

Probiere sus2 und sus4

8. Power Chords (5)

Ein Power Chord ist Grundton + reine Quinte, ohne Terz. Da keine Terz vorhanden ist, ist der Akkord weder Dur noch Moll, sondern neutral.

Sehr verbreitet in Rock/Metal, weil der Klang druckvoll ist und sich gut mit Gitarrenverzerrung verträgt (vollständige Akkorde klingen bei starker Verzerrung "matschig").

Probiere Power Chords

9. Zum Weitermachen: die Modi

All diese Akkorde existieren in jeder Tonart (Dur, Moll). Dieselbe Aufbauformel (z. B. Grundton + Terz + Quinte) auf eine andere Note angewandt ergibt einen anderen Akkord.

Dur-Formel (0-4-7) angewandt auf:

  • C → C-E-G (C-Dur)
  • F → F-A-C (F-Dur)
  • G → G-B-D (G-Dur)
  • A → A-C♯-E (A-Dur)
Progression in C-Dur